Sicherheitsdienst mit Hunden
Kein anderes Einsatzmittel bietet eine solche Fülle an Möglichkeiten wie ein gut ausgebildeter, wesensfester Diensthund mit seinem Hundeführer. Effiziente Prävention und gleichzeitig absoluter Sympathieträger für Ihr Unternehmen und Ihren Kunden – das ist Ihr Diensthunde-Team.
Viele Diensthundeführer aus Leidenschaft kommen über den Hundesport in die Private Sicherheit. In jedem Fall ist die hundesportliche Arbeit eine gute Grundlage für Hund und Mensch zur gemeinsamen Weiterarbeit. Für den professionellen Diensthund im Sicherheitsdienst reicht die sportliche Ausbildung allein aber nicht aus. Hier ist eine spezielle Ausbildung auf untadeliges Verhalten und Stresstoleranz in Alltagssituationen, aber auch auf überzeugende Verteidigungsbereitschaft notwendig, die mit der üblichen Hundeplatz-Arbeit gar nichts zu tun hat.
Anders als der Sporthund, der im Schutzdienst hauptsächlich im sogenannten „Beutetrieb“ gearbeitet wird und dessen Angriff immer nur dem deutlich sichtbaren Schutzarm des Helfers gilt, gehört beim „echten“ Schutzhund von Anfang an eine große Ernsthaftigkeit bei der Arbeit dazu. Der Hund lernt, auf bestimmte Schlüsselreize hin sofort in feindselige Stimmung zu wechseln und seine zweibeinigen Kollegen in allen Situationen resolut zu verteidigen. Natürlich muss er ebenso zuverlässig wieder in neutrales Verhalten überwechseln können, ohne das geht es nicht. Eine Gewöhnung an sichtbare Schutzbekleidung als Angriffsziel findet ebenso wenig statt wie die Gewöhnung an potentiell selbstgefährdende Verhaltensweisen wie etwa die „Stockfestigkeit“ des Sporthundes.
Eine solche „High-End“-Ausbildung ist das Ideal und nur im Zusammenspiel mit perfektem Gehorsam und einem charakterlich einwandfreien Hundeführer machbar und zu verantworten. Zudem soll nicht verschwiegen werden, dass sich auch nicht jeder Hund zu dieser Art der Arbeit eignet. Das bedeutet, dass wir uns mit der gleichen ausbilderischen Sorgfalt auch des nicht so ideal geeigneten Hundes und Hundeführers annehmen. Es kommt uns darauf an, die vorhandenen Ressourcen bestmöglich zu fördern und zu nutzen.
Die Nase rümpfen? Das ist einfach. Besser machen — das ist die Kunst!

